Workshopformat · Nachhaltiges Lernen

BNE-Workshops

Nachhaltigkeit nicht nur als Themenwissen vermitteln, sondern als Kompetenzaufbau gestalten: Wissen, Fähigkeiten, Haltungen und Werte greifen ineinander.

BNE-Workshop

Rahmen und Nutzen

Zielgruppe
Lehrkräfte & Multiplikator*innen
Format
1 bis 3 Tage, transferorientiert
Ergebnis
BNE im Alltag wirksam verankern
BNE-Workshop als Kompetenzaufbau

Aus Nachhaltigkeitsthemen wird lernwirksame Kompetenzentwicklung.

BNE bedeutet für mich mehr als die Arbeit an Nachhaltigkeitsthemen. Entscheidend ist, wie aus Themen lernwirksame Kompetenzentwicklung wird.

In meinen Workshops geht es deshalb darum, Wissen, Fähigkeiten, Haltungen und Werte so miteinander zu verbinden, dass Lernende globale Herausforderungen verstehen, einschätzen und in ihrem eigenen Handlungsspielraum bearbeiten können.

Die SDGs dienen dabei als Orientierungsrahmen. Sie machen sichtbar, woran sich Nachhaltigkeitsfragen konkret zeigen: in Bildung, Sprache, Zusammenleben, Ressourcen, Gerechtigkeit, Teilhabe und Zukunftsgestaltung.

Mein besonderer Zugang liegt in der Verbindung von BNE und Fremdsprachendidaktik. Gerade der Deutschunterricht bietet starke Anknüpfungspunkte: Perspektivwechsel, sprachliche Aushandlung, kulturelle Deutung, Mehrdeutigkeit und verantwortliches Handeln lassen sich hier konkret erfahrbar machen.

Dieser Ansatz ist im DaF-Unterricht besonders produktiv, lässt sich aber auch auf andere Bildungskontexte übertragen, in denen Zukunftsfragen, Verantwortung und Handlungskompetenz eine Rolle spielen.

Meine BNE-Workshops orientieren sich an einem erweiterten Kompetenzverständnis. Im Zusammenspiel von OECD Learning Compass, Inner Development Goals und dem Kompetenzdreiklang Erkennen, Bewerten, Handeln entsteht ein didaktischer Rahmen, der BNE konkret planbar macht.

Das Modell verbindet Wissen, Fähigkeiten, Haltungen und Werte als Grundlage für tragfähigen Kompetenzaufbau mit den IDG-Dimensionen Being, Thinking, Relating, Collaborating und Acting sowie der didaktischen Logik aus Erkennen, Bewerten und Handeln.

So wird BNE nicht als zusätzliches Thema behandelt, sondern als Lernarchitektur für zukunftsfähiges Handeln gestaltet.

SDGs
Orientierung
für Zukunftsfragen
IDGs
Innere
Entwicklungsdimensionen
BNE
Erkennen,
Bewerten, Handeln

Von Orientierung zu konkreter Umsetzung

Schwerpunkt 1

BNE von Thema zu Kompetenz weiterentwickeln

Kompetenzziele klar formulieren und in tragfähige Lernprozesse übersetzen.

Schwerpunkt 2

SDGs didaktisch anschlussfähig gestalten

Globale Ziele so aufbereiten, dass sie in Unterricht und Fortbildung konkret handhabbar werden.

Schwerpunkt 3

Haltung, Werte und Handeln verbinden

Reflexion und Handlungssicherheit zusammendenken, damit nachhaltiges Lernen dauerhaft Wirkung entfaltet.

ESRIA als roter Faden für wirksame Lernprozesse

E

Erfahrung

Praxisnahe Fälle aus dem eigenen Bildungskontext bilden den Ausgangspunkt.

S

Simulation

Didaktische Situationen werden erprobt, variiert und auf Wirkung getestet.

R

Reflexion

Entscheidungen, Annahmen und Zielkonflikte werden systematisch ausgewertet.

I

Input

Fachliche Impulse zu OECD, IDGs und KMK-kompatibler Kompetenzorientierung geben Struktur.

A

Anwendung

Konkrete Transferpläne sichern die Umsetzung in Unterricht, Team und Organisation.

Was nach dem Workshop spürbar wird

Mehr didaktische Klarheit

Kompetenzziele und Lernarrangements sind konsistent aufeinander abgestimmt.

Stärkerer Praxisbezug

BNE wird nicht abstrakt, sondern konkret in Lernsettings und Materialien umgesetzt.

Nachhaltiger Transfer

Teams können BNE kontinuierlich weiterentwickeln statt punktuell zu bearbeiten.

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